Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschieben sich.
War gestern alles noch nach Schema F geordnet denkt man sich heute wie man nur so eingeschränkt in seinen Gedanken gefangen sein konnte um das naheliegende zu übersehen.
Tag täglich beschwert man sich darüber, dass sich alle verändern und auch alles anders wird.
Man denkt man hat zumindest einen Menschen mit dem man durch dick und dünn geht.
Plötzlich bemerkt man dass dieser Mensch der absolut Falsche dafür ist.
Man hat sich sein Weltbild, seine persönliche Wirklichkeit eben so aufgebaut.Das ist nich mathematisch korrekt,das bestimmen Gefühle und Wertungen die man nicht rational erklären kann.
Ich glaube du bist für mich da. Ich glaube du nicht.
Meistens stimmt die Einstellung,sie ist belegbar durch bestimmte Ereignisse in der Vergangenheit und somit für uns wahr.
Aber ab und an sollte man sein Weltbild nochmal neu ordnen. Sozusagen einen Neustart in Beziehungsgefügen und das ganze formatieren.
Auf sowas kommen wir natürlich nicht von allein. Wir sind Menschen wir brechen nicht einfach aus gewohneten und teils geliebten oder auch verhassten Strukturen aus.
Jemand muss dich enttäuschen,jemand muss dich überraschen und selbst dann ordnest du deine Wirklichkeit nicht neu.
Man wartet auf viele Ereignisse. Irgendwann hat man unterbewusst genug Ereignisse gesammelt und auf einmal wird einem wenn man G´lück oder auch Pech ( wie mans nimmt) hat einiges klar.
Man betrügt sich sehr leicht selbst.
Nur man selbst kann lernen, was hilft es wenn man von vielen Leuten über lange Zeitspannen genau das gesagt bekommt was man eben später selbst realisiert. Nichts. Weil man immer denkt: jaja aber ihr wisst ja gar nicht wie das ist...Ihr seit ja nicht in der Situation...
Aber irgendwann verschieben sich die Grenzen dann doch.
Dann werden einem Menschen wichtig von denen man früher nie gedacht hätte dass sie einen so wichtigen Platz einnehmen können.
Und gleichzeitig zwingt man sich andere- die man früher nie verlieren wollte- in den Hintergrund zu stellen
Man zwingt sich dazu.
Menschen die man irgendwann einmal nicht verlieren wollte vergisst man auch nicht so schnell. Solche Menschen können viel Mist machen und man mag sie trotzdem, irgendwann ist es zu viel und man ändert etwas in den Umgangsformen aber man mag sie auf eine Art trotzdem. Man weiß eben nur, dass sie einem nicht gut tun und hat irgendwann die Kraft sich von ihnen zu lösen.
Sowas ist nicht leicht und ich bin mir auch nicht sicher ob das wirklich und vollkommen durchführbar ist.
Es gibt eben keine Grenzwert Berechnungen die uns die Entscheidung abnehmen können.
Sonntag, 30. November 2008
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